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Berggeflüster Mönch – der einfachste Gipfel des Dreigestirns

Von: Anne Hörz 03.09.2019 00:00
Berggeflüster Mönch – der einfachste Gipfel des Dreigestirns

Hoch über Grindelwald erstreckt sich der Gipfel des Mönchs auf 4107 Höhenmeter über die Grenzen der Kantone Bern und Wallis. Zusammen mit Eiger und Jungfrau bildet er das sogenannte Dreigestirn, welches mit seiner markanten Felsenform allen Bergliebhabern im Gedächtnis bleibt. Kantige Steilwände, schneebedeckte Hänge und sanft geschwungene Alpenwiesen – all dies vereint der Viertausender und wird dadurch zum beliebten Ausflugsziel.

Normalroute

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Der Mönch im zentralen Berner Oberland gilt als leichtester und bestangebundenster Viertausender der Schweiz, da durch die Nähe zum Junfraujoch auch die Jungfraubahn zur Gipfelbezwingung genutzt werden kann.

Die Normalroute nutzt diese bekannte Bergbahn bereits zu Beginn der Strecke, da sie die Wanderliebhaber zum Ausgangspunkt der Route – der Mönchsjochhütte – bringt. Diese liegt auf stolzen 3657 Metern über dem Meeresspiegel, wodurch einige anstrengende Höhenmeter gespart werden können. Die „einfache“ Route führt Sie von der Hütte über den Südarm des Ostgrates in ungefähr 3 oder 4 Stunden bis zum Gipfel, wobei Sie die Strecke sowie die notwendige Akklimatisation nicht unterschätzen sollten, da kleinere Kletterpartien, steile Eispassagen und felsige Gratstücke zur Norm gehören. Dies lässt jedoch den Mönch klettertechnisch erst so richtig interessant werden.

Wissenswertes: 1935 wurde die Höhe des Mönchs auf 4099 Höhenmeter bestimmt, doch erst knapp 60 Jahre später konnte diese Zahl mithilfe von moderneren Messungen auf 4107 Meter korrigiert werden. Die Höhe des Mönchs wird allerdings weiter ansteigen, da seine Firnkappe wohl die nächsten Jahrhunderte stetig wachsen wird.

Besteigungsgeschichte

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Die Besteigungsgeschichte des Mönchs gehört nicht zu den aufregendsten der Schweizer Viertausender, da der Gipfel ohne grössere Schwierigkeiten am 15. August 1857 erstmals von den Grindelwaldern Christian Almer, Ulrich und Christian Kaufmann sowie dem Wiener Sigismund Porges bezwungen wurde. Spannender war hingegen die neun Jahre später stattgefundene Erschliessung des möncher Nordwestgrats, da diese Strecke um Einiges anspruchsvoller als die Normalroute ist und ohne Eisausrüstung bewältigt wurde.

Der Name des markanten Gipfels leitet sich übrigens wider Erwarten nicht von einem Mönch, der den Berg bestieg ab, sondern stammt von den Alpweiden am Fusse des Berges, auf welchen früher Wallache – sogenannte ‚Münche‘ – weideten.

Übernachtungsmöglichkeiten

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Wer die einzigartige Berglandschaft des Berner Oberlandes nicht nur vom Gipfel des Mönchs aus bestaunen möchte, kann einige Tage länger bei Grindelwald verweilen und sich auch noch auf die beiden restlichen Gipfel des Dreigestirns wagen.

Als Übernachtungsmöglichkeit empfehlen wir Ihnen hierfür das Berghaus Bort: Das stilvolle Holzhaus liegt mitten im Wander- und Skigebiet First und überzeugt mit einem grandiosen Ausblick und idyllischer Bergatmosphäre. Wer näher am Zentrum Grindelwalds sein möchte, wird sich im Gruppenhaus Downtown Lodge wohlfühlen: Die Lodge liegt mitten im Dorfzentrum und besteht aus fünf einzelnen hippen Häusern, welche besonders für grössere Gruppen geeignet sind.

In unserem Blog finden Sie noch weitere interessante Informationen

Ihr Gruppenhaus.ch Team

Tags: Berggeflüster