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Winterliche Wanderung im Kaisertal

Von: Anne Hörz 22.01.2020 00:00
Winterliche Wanderung im Kaisertal

Eingebettet von gigantischen Gipfeln des Tiroler Kaisergebirges erstreckt sich das Kaisertal an der Deutsch-Österreichischen Grenze Richtung Osten. Das Tal überzeugt mit einer vielfältigen Berglandschaft, grandiosen Ausblicken und zahlreichen Wandermöglichkeiten. Den 8 kilometerlangen Panoramaweg von Kufstein bis zur Antonius Kapelle haben wir für Sie getestet – freuen Sie sich auf eine spannende Route mit grandiosem Naturerlebnis.

Routenbeschreibung

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Der Ausgangpunkt unseres kleinen Ausflugs befindet sich am Rande der Grenzstadt Kufstein am sogenannten Kaiseraufstieg. Bereits zu Beginn macht das Naturschutzgebiet Kaisertal seinem Namen alle Ehre, denn der Panoramaweg ist weder mit dem Lift noch mit dem Auto zu erreichen. Stattdessen führt Sie die erste Etappe der Wanderung über knapp 280 Holzstufen einen verschlungenen Pfad der Kaiserwacht und den gigantischen Gipfeln des Wilden Kaisers entgegen. Während Sie die ersten anstrengenden Höhenmeter überwinden, sollten Sie unbedingt ab und an einen Blick zurück werfen, denn solange es die Bäume zulassen, eröffnet sich Ihnen eine grandiose Sicht über Kufstein und die umliegenden Berge. Sobald die Treppen geschafft waren haben wir uns eine kleine Pause gegönnt, denn der Weg geht noch ein kleines Stück genauso steil durch den Wald weiter, bis er in einen breiteren, geteerten Weg mündet und abflacht. Auf dieser Strecke passierten wir den Gasthof Veitenhof sowie die steil bergauf führende Abzweigung zur Ritzau Alm, welche in einer separaten Wanderung erreicht werden kann. Der geteerte Weg ist zwar nicht so urig wie der verschlungene Pfad durch den Wald, jedoch kann so der Panoramaausblick über das Kaisertal und die Gipfel des Wilden Kaisers genossen und sogar während des Laufens bestaunt werden. Nicht umsonst wurde das Kaisertal 2016 zum schönsten Tal Österreichs gekürt. Nach ungefähr einer Dreiviertelstunde erreichten wir die Alm Pfandelhof auf 784 Meter über dem Meer. Das atmosphärische Holzhaus lädt zu einer kleinen Pause mit Spezialitäten der Tiroler Küche ein – wir stärkten uns jedoch erst auf dem Rückweg und wärmten uns mit Kaffee und Glühwein die kalten Finger. Vom Pfandelhof dauert es noch ungefähr eine knappe halbe Stunde bis die Antonius-Kapelle erreicht ist, wobei der leicht ansteigende Weg von einem grandiosen Ausblick belohnt wird. Der Rückweg ist mit dem Aufstieg identisch, wenn Sie diesen jedoch noch etwas länger gestalten möchten, können Sie kurz vor der Kaiserstiege Richtung Tischoferhöhle absteigen und über den Kaiserbach und die Theaterhütte den Ausgangspunkt der Wanderung erreichen.
Wissenswertes: Wenn Sie sich erst gegen Mittag auf den Weg machen, können Sie während des Abstiegs der Sonne beim Versinken zusehen und die rosa-orange angeleuchteten Berggipfel hinter Kufstein geniessen.

Übernachtungsmöglichkeiten

Pension_Leamhof.jpg

Da das Kaisertal nicht nur mit dieser einen Wanderung, sondern zudem mit einem vielfältigen Wandernetzwerk und zahlreichen Skigebiete lockt, lohnt es sich einige Tage länger in den umliegenden Dörfern des Kaisergebirges zu verweilen. In Hopfgarten südlich des Kaisertals können wir Ihnen die

Pension Leamhof empfehlen. Das ehemalige Bauernhaus wurde explizit an die Bedürfnisse grösserer Gruppen angepasst und das Skigebiet Wilder Kaiser befindet sich lediglich 4 Kilometer von dem Haus entfernt. Das traditionelle Holzhaus bietet jedoch nicht nur im Winter grosses Bergvergnügen, sondern ist auch im Sommer Ausgangspunkt für Bergelebnisse der Extraklasse.

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Weiter westlich des Kaisertals können Sie unteranderem auch in Saalbach nächtigen, wobei wir Ihnen das

Berghaus Lederer wärmstens empfehlen können. Das urige Gruppenhaus liegt in sonniger Hanglage direkt am Berg und eignet sich ideal für Gruppen bis zu 87 Personen. Neben dem Skigebiet Wilder Kaiser können Sie vom Haus Lederer zudem das Skigebiet Saalbach Hinterglemm Leogang Fieberbrunn erreichen und auf 270 Pistenkilometer Schneespass für die ganze Familie erleben.

In unserem Blog finden Sie noch weitere interessante Informationen

Ihr Gruppenhaus.ch Team

Tags: Winter